| 1712 |
Geboren am 28.06.1712 |
Eltern entstammen aus Genfer Familien des Kleinbürgertums, Mutter stirbt kurz nach der Geburt, J.J. liest triviale Romane der Mutter;
Vater verwöhnt J.J.; Vater ist politisch ambitioniert und stolz ein Bürger (citoyen) zu sein.
Tante Suzanne führt den Haushalt, ergänzt die Erziehung, musikalisch |
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Kindheit |
einerseits patriotische Jugend (citoyen), andererseits Hang zur Stille und Einsamkeit = prägt seinen Charakter (weichlich und doch unbezwingbar, scwach und doch mutig, Schlaffheit und doch Tugend). Rousseau steht stets im Widerspruch zu seinem Zeitalter des Luxus und Fortschrittsglaubens. |
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1724 |
Aufenthalt bei Pastor Lambercier in Bossey/Genf |
Vetter Abraham Bernhard wird J.J. zum Freund. Das Landleben und die Unbekümmertheit werden für J.J. zum Inbegrff von Reinheit und Natürlichkeit.
Kontakt zum Vater verringert sich, als dieser Genf verläßt und wieder heiratet |
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1725 |
13 Jahre; Lehre |
J.J. kommt zu Genfer Kupferstecher, wo er auch lebt. Er ist einsam, wird schlecht behandelt und fühlt sich deklassiert. |
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1728 |
Flucht aus Genf; Mme de warens; Turin |
Ein Zufall läßt ihn aus Angst vor einer Strafe (Verspätung bei Kupferstecher) aus Genf fliehen. Er flieht in das benachbarte Dorf Savoyen und tritt in den katholischen Glauben über. Er kommt zu Mme de Warens, die ihm Geliebte und Mutter zugleich war. Sie schickt ihn, des Anstands wegen, nach Turin in ein Kloster. Hier erlebt er "den Tiefpunkt in seinem Leben". (siehe Geschichte zum Glaubensbekenntnis des s. Vikars). ER wird schließlich Lakai in einer adligen Familie. Der Abbé de Gaime nimmt sich seiner an. |
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1729 |
Dienst beim Grafen de Gouvon; Savoyen; verschiedene Lehrtätigkeiten; Reisen; Musiklehrer |
Rousseau unterrichtet den Sohn des Grafen. Doch die Unabhängigkeit treibt ihn zurück zu Mme de Warens, bei der er dann auch bleibt mit Unterbrechungen bis 1740. |
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1740 |
Lyon; Hauslehrer bei M. de Mably |
Erste Gedanken über die Erziehung. Er erstellt einen Erziehungsplan. Er sagt von sich selber, daß ihm Geduld und Selbstbeherrschung fehlen, um ein erfolgreicher Erzieher zu sein. Trifft in dieser Zeit auf viele Literaten. |
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1741 |
Rückkehr nach Paris |
Versucht sich als Musiktheoretiker und Musiker. Musik ist bedeutungsvoll für ihn und er schien wohl gar nicht mal so unbegabt zu sein. ER macht Bekanntschaft mit Diderot. Er findet Freunde in der "Gesellschaft" und beginnt sich intensiver mit Politik zu beschäftigen. |
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1743/44 |
Aufenthalt in Venedig |
Arbeit als Sekretär des frz. Gesandten. Verfaßt hier den "Institutions politiques". |
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1745 |
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Rousseau lernt Therese Levasseur kennen |
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1746 |
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Geburt des ersten Kindes |
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1749 |
Akademie Djon - Preisfrage |
Rousseau entwickelt aufgrund der Preisfrage seine Gesellschaftskritik. Es ist eine leidenschaftliche Anklage gegen seine Zeit. Er schreibt und diskutiert viel in den nächsten Jahren. |
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1754 |
Aufenthalt in Genf; |
Er kehrt zum calvinistischen Glauben zurück und wird wieder "Genfer". |
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1756 |
Aufenthalt in der Erimitage der Mme d’Espiny |
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1757 |
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Verstreitet und versöhnt sich mit Diderot; verliebt sich in Sophie d’Houdetot; |
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1758 |
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Abschiedsbrief von Sophie; |
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1760 |
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Veröffentlichung der "lettre à voltaire sur la Providence". |
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1762 |
Emile erscheint; |
Pariser Gericht verurteilt den "Emile", woraufhin R. aus Paris in die Schweiz flieht. |
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1763 |
Verzicht auf die Bürgerschaft von Genf |
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1765 |
Aufenthalt auf St. Pierre; Aufenthalt in Straßbourg; |
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1766 |
Aufenthalt bei Hume in England |
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1767 |
Zurück nach Frankreich |
Verfolgungswahn nimmt zu, Krankheiten nehmen zu |
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1768 |
Heirat |
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1769 |
Zieht nach Monquin |
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1770 |
Vollendung von "Confessions"; zieht nach Lyon |
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1778 |
zieht nach Ermonville |
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02.07.78 |
Tod Rousseaus |
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